Jürgen Nendza

Jürgen Nendza, geboren 1957 in Essen, studierte Deutsche Philologie, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Philosophie an der RWTH Aachen. Nach seiner Promotion debütierte er 1992 mit seinem Gedichtband ‹Glaszeit›. Er war von 2000 bis 2003 Herausgeberder Gedicht-Galerie bei den Aachener Nachrichten. Heute lebt Jürgen Nendza als Schriftsteller und Publizist in Aachen. Neben Lyrik und Prosa verfasst er auch Hörspiele, Radio-Features und Funkerzählungen für Kinder. Über seinen Gedichtband ‹Apfel und Amsel› schreibt die FAZ, daß seine ‹leisen und fragilen Gedichte› durch ‹reflektierte Impressionen bestechen, die zu eigenen Assoziationen anregen›, für die Stuttgarter Zeitung erschaffen ‹seine Verse eine eigene Welt, die bis an den Gedächtnisrand führt.› Seine Gedichte wurden ins Niederländische, Koreanische, Französische, Englische, Tschechische und jüngst ins Mazedonische übersetzt. Er wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a.mit dem Lyrikpreis Meran. Zu seinen letzten Veröffentlichungen gehören ‹Haut und Serpentine› (2004), ‹Die Rotation des Kolibris› (2008) und zuletzt ‹Apfel und Amsel› (2012).

Veranstaltungen

Schloß Wendlinghausen − 5. Juli 2014