Josef Ostendorf

Josef Ostendorf studierte Schauspiel in Bochum. Nach seinem Abschluß war er an Theaterbühnen in Moers, Wuppertal und Basel engagiert, bevor er 1995 an das Deutsche Schauspielhausin Hamburg wechselte. Hier spielte er in Inszenierungen wie ‹Herr Puntila und sein Knecht Matti› oder ‹Die Stunde Null›. Er arbeitete mit Regisseuren wie Frank Castorf, Franz Wittenbrink oder Christoph Marthaler und war u. a. in Marthalers Inszenierungen ‹Kasimir und Karoline›, ‹Was ihr wollt› oder ‹Dantons Tod› zu erleben. 2000 ging er mit Christoph Marthaler ans Schauspielhaus Zürich. Anschließend gastierte er u. a. am Schauspiel Frankfurt, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen. Er spielte u. a. die Titelrollen in ‹Peer Gynt› und ‹WilhelmTell› sowie die Rolle des König Etzel in ‹Die Nibelungen›. Außerdem war er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u. a. ‹In der Mitte des Lebens› (2001), ‹Denk ich an Deutschland in der Nacht – Das Leben des Heinrich Heine› (2005), ‹Die Buddenbrooks›(2007), ‹Die Rebellin› (2008) oder ‹Tatort – Schwindelfrei› (2012). 2005 wurde er beim Internationalen Filmfestival Rotterdam mit dem Tiscali Audience Award ausgezeichnet.

Veranstaltungen

Burg Dringenberg − 26. Juli 2014

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