Alexei Lubimov

Alexei Lubimov studierte am Moskauer Konservatorium als einer der letzten Schüler von Heinrich Neuhaus. Schon zu Studienzeiten erregte er Aufmerksamkeit in Musikerkreisen aufgrund seines weit gespannten Repertoires vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Dieses weite musikalische Spektrum zeichnet ihn bis heute als besonders vielseitigen Musiker aus. 1968 gab er sein erstes Konzert mit Werken von John Cage und Terry Riley. In der ehemaligen Sowjetunion war das Eintreten des Künstlers für zeitgenössische westliche Musik nicht unumstritten – was zu einem 7 Jahre andauernden Ausreiseverbot führte. Diese Zeit nutzend, konzentrierte Alexei Lubimov sein Schaffen auf die Arbeit mit Originalinstrumenten und gründete 1976 das Moskauer Barock-Quartett sowie die Moskauer Kammerakademie. Das Jahr 1987 markiert den Einstieg in die internationale Karriere von Alexei Lubimov. Er spielt mit Kollegen wie Vladimir Ashkenazy, Frans Brüggen, Neeme Järvi, Kirill Kondrashin, Roger Norrington, Esa-Pekka Salonen und konzertiert auf zahlreichen Festivals, wie zum Beispiel in Lockenhaus, den Salzburger Festspielen, in La Roque d’Anthéron, beim Carinthischen Sommer, den Münchner Opernfestspielen, den Berliner Festwochen oder dem Menuhin-Festival in Gstaad. In den letzten Jahren trat er u. a. mit dem Orchestra of the Age of the Enlightenment, den Münchner Philharmonikern, dem SWR Stuttgart, dem Danish National Symphony Orchestra und dem RNO Moscow auf. Es sind bereits über 30 Einspielungen des Künstlers dokumentiert, die von sämtlichen Mozart-Sonaten über Schubert, Chopin, Beethoven und Brahms bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts reichen. Alexei Lubimov unterrichtet am Moskauer Konservatorium und bekleidete viele Jahre eine Professuram Mozarteum in Salzburg.

Veranstaltungen

Gut Böckel − 12. Juli 2014

Gut Böckel − 13. Juli 2014